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<kurs nummer="1">
<titel>Webseiten Quick'n easy</titel>
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<kapitel nummer="8">
  <titel>Tipps und Tricks</titel>

  <unterkapitel nummer="1">
    <titel>Große Editoren bändigen (Word, OpenOffice)</titel>

    <absatz>
    <text>
      Große Officepakete meinen es meist mit ihren Nutzern zu gut und
      gehen davon aus, daß ein Nutzer nicht weiß, was er tut oder keine
      Lust hat darüber nachzudenken (in vielen
      Fällen der richtige Ansatz). Dies wird einem bei der Erstellung
      von HTML-Seiten mit z.B. Word oder auch OpenOffice zum Verhängnis.
      Die Pakete kennen sehr wohl HTML-Dokumente, gehen aber nie davon
      aus, daß ein Anwender selbst die Kontrolle über die Tags ausüben
      möchte.
    </text>
    </absatz>
    <absatz>
    <bild src="screenshot8.1.jpg" alt="" align="right" width="300"/>
    <text>
      Der Start ist immer einfach:
    </text>
    <text>
      Neues Dokument erstellen und dabei nicht angeben, daß es ein
      HTML-Dokument sein soll, sondern ein normales Textdokument
      anfordern.
    </text>
    </absatz>
    <absatz>
    <bild src="screenshot8.2.gif" alt="" align="right" width="300"/>
    <text>
      Beim abspeichern kommt die erste Hürde:
    </text>
    <text>
      Darauf bestehen, daß das Dokument ein Text-Dokument ist (Text,
      Text plain..). Dies muß man explizit angeben und oft dreimal
      bestätigen. Und: Ja, es gehen alle Formatierungen verloren...
    </text>
    <text>
      Auch bei der Namensgebung jegliche Automatik ausschalten und auf
      der Endung .html bestehen - kein .txt akzeptieren.
    </text>
    </absatz>
    <absatz>
    <bild src="screenshot8.3.jpg" alt="" align="right" width="300"/>
    <text>
      Manchmal
      sieht man die Endung .HTM diese kommt noch aus der Zeit, als man
      unter Windows nur 3 Buchstaben nach dem Punkt angeben konnte. Die
      meisten Neuanfänger haben aber inzwischen Systeme, bei denen man
      das Dokument vollständig mit .html benennen kann.
    </text>
    <text>
      In besonders hartnäckigen Fällen muß man die zusätzliche Endung
      .txt per Explorer von Hand löschen (so gesehen in einigen Versionen von
      Microsoft Word und WordPad, die partout als seite1.html.txt
      speichern wollten)
    </text>
    </absatz>

    <absatz>
    <text>
      Öffnen eines bereits bestehenden HTML-Dokumentes:
    </text>
    <text>
      Hier versuchen sich alle großen Editoren als Webbrowser und
      brauchen eine Sondereinladung auch den Quelltext anzuzeigen.
    </text>
    </absatz>

    <absatz>
    <text>
      Es gibt verschiedene Wege und Ansätze. Manchmal kann man beim
      Öffnen bereits angeben: Als Textdokument öffnen. Dann bekommt man
      den HTML-Code angezeigt.
    </text>
    </absatz>

    <absatz>
    <bild src="screenshot8.4.jpg" alt="" align="right" width="300"/>
    <text>
      Oft muß man das Dokument ohne Wahlmöglichkeit öffnen lassen und
      später auf die Quelltextansicht in einem Menuepunkt
      umstellen. Meist versteckt unter Ansicht -> Quelltext anzeigen.
    </text>
    <text>
      Dann kann man loslegen.
    </text>
    </absatz>

    <absatz>
    <bild src="screenshot8.5.jpg" alt="" align="right" width="300"/>
    <text>
      Manche Editoren verwenden auch sogenanntes Syntax-Highlighting.
      Das bedeutet, daß sie den HTML-Code erkennen und entsprechend
      einfärben. Dies kann sehr hilfreich sein um Tippfehler im Vorfeld
      zu vermeiden. Meistens kann man die Farbwahl beliebig anpassen.
    </text>
    </absatz>

  </unterkapitel>

  <unterkapitel nummer="2">
    <titel>Relative oder absolute Adressierung?</titel>

    <absatz>
    <text>
      Immer wieder gibt es die Diskusssion ob man bei der Erstellung von
      Webseiten Verweise auf Bilder, Stylesheets und andere Dokumente
      (also alles, wo man eine URL angibt) mit relativer Adressierung
      (z.B. href="seite2.html") oder absoluter Adressierung (z.B.
      href="/news/seite2.html" bzw.
      http://www.example.com/news/seite2.html") angeben soll.
    </text>
    <text>
      Für beide Variante gibt es Vor- und Nachteile.
    </text>
    <text>
      Absolute Adressierung ist für viele Menschen leichter zu lesen, da
      sie eine genaue Adresse sehen. Dafür darf sich aber auch auf dem
      Webserver nie etwas ändern, sonst muß jedes einzelne Dokument
      geprüft und angepaßt werden.
    </text>
    <text>
      Zum Beispiel verschiebt jemand alle Dokumente von /news/ nach
      /news2004/ müssen alle Angaben geprüft und angepasst werden (z.B.
      von /news/seite2.html nach /news/2004/seite2.html)
    </text>
    <text>
      Relative Adressierung bietet sich für abgeschlossene Projekte an
      und für Entwicklungsumgebungen ohne Webserver (z.B. zu Hause).
      Dann ist es einem egal, wo die Dokumente liegen werden, solange
      das Projekt selbst nicht aufgeteilt wird.
    </text>
    <text>
      Zum Beispiel liegt href="seite2.html" immer im gleichen
      Verzeichnis wie das Dokument, aus dem referenziert wird (z.B.
      seite1.html). Egal ob es jetzt in /news/, /news/2004/ oder
      /alte_news/ abgelegt wird. Die Daten müssen nicht mehr angefasst
      werden.
    </text>
    <text>
      Ich persoenlich bevorzuge relative Adressierung für Dokumente und
      Bilder, die zum  Projekt gehören. Für Bilder/Dokumente, die immer
      aktuell sein sollten (z.B. Logos, Impressum) verwende ich absolute
      Adressierung.
    </text>
    <text>
      Brenne ich meine Projekte auf CD, verwende ich nach Möglichkeit 
      relative Adressierung, damit die CD unabhängig von einem Webserver
      und Internetanschluß laufen kann.
    </text>
    </absatz>

  </unterkapitel>



</kapitel>
</kurs>
